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Zyklusregulation mit Hilfe der Chinesischen Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kann bei der Zyklusregulation eine natürliche und erfolgreiche Alternative oder Ergänzung zur westlichen Medizin sein. Mit gezielten Therapien und Kräutermedizin kann der Zyklus effektiv reguliert werden, was zu mehr Fruchtbarkeit führen kann.

Erfahre mehr über die Vorteile der chinesischen Medizin bei der Behandlung von Hormonchaos.

Zyklustracking, Zykluskalender

Zyklusregulation mit Hilfe der Chinesischen Medizin

1. Chinesische Medizin: Was ist das?

2. Wie kann die Chinesische Medizin dabei helfen, Hormonchaos zu regulieren?

3. Wichtige Akupunkturpunkte für eine erfolgreiche Zyklusregulierung

4. Ernährungsempfehlung für mehr Fruchtbarkeit

5. Chinesische Kräutermedizin und ihre positive Auswirkung auf den Kinderwunsch

6. Fazit: Welche Möglichkeiten bietet die Chinesische Medizin im Kinderwunsch?

Chinesische Medizin: Was ist das?

Die chinesische Medizin ist eine mindestens 2000 Jahre alte Heilkunst, die auf der Vorstellung beruht, dass der Körper als Ganzes betrachtet werden muss. Dabei geht es nicht nur um Symptome und Krankheiten, sondern auch um den Zustand von Geist und Seele. Die chinesische Medizin sieht den Menschen als Teil eines großen Ganzen, in dem alles miteinander verbunden ist. Krankheiten und Beschwerden entstehen dann, wenn diese Verbindung gestört ist. 

Die chinesische Medizin bietet eine Vielzahl von Behandlungsmethoden an, von Akupunktur über Kräutermedizin und Ernährungslehre bis hin zu Bewegungstherapien wie Qi Gong und manuelle Therapien wie Tuina. Ziel ist es immer, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. 

In Hinblick auf ein hormonelles Ungleichgewicht und Fruchtbarkeits-Einschränkungen kann die chinesische Medizin sehr hilfreich sein. Denn auch hier geht es darum, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und Blockaden zu lösen. 

Wie kann die Chinesische Medizin dabei helfen, Hormonchaos zu regulieren?

Bei Hormonstörungen geht es darum, den Energiefluss im Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu greift man in der TCM auf unterschiedliche Behandlungs-Methoden zurück.

Mit Hilfe von auserwählten Akupunktur-Punkte, die speziell stimuliert werden, kann eine Regulierung des Hormonsystems angestrebt werden. Dafür werden hauchdünne nadeln nahezu schmerzfrei in den Körper gestochen. Durch die Akupunktur wird der Qi-Fluss harmonisiert und energetische Blockaden können gelöst werden. Eine bessere Organfunktion, Drüsenfunktion und Durchblutung sind nur einige der Vorteile von Akupunktur-Behandlungen. 

Eine gezielte Kräutertherapie unterstützt diesen Prozess zusätzlich. Dabei ist besonders wichtig, dass die Kräuter individuell für den Patienten und dessen Konstitution und Ausgangssituation ausgesucht, kombiniert und dosiert werden. Im Laufe einer Behandlung wird die Kräuter-Rezeptur an den individuellen Genesungsprozess angepasst.

Auch eine typgerechte Ernährung kann einen wichtigen Beitrag zur Regulierung des Hormonhaushalts leisten. Unsere tägliche Nahrungsaufnahme hat einen sehr großen Einfluss auf unseren Hormonhaushalt. Und allgemeingültig Ernährungs-Regeln sind nicht unbedingt für jeden die richtige Wahl, wenn es um das Thema Hormongleichgewicht geht.

Durch die Kombination von Akupunktur, Kräutertherapie und Ernährungsempfehlungen kann unsere Hormonproduktion positiv beeinflusst werden. So können Frauen mit Kinderwunsch ihren Zyklus optimieren und dadurch ihre Fruchtbarkeit steigern. 

Wichtige Akupunkturpunkte für eine erfolgreiche Zyklusregulierung 

Ein wichtiger Bestandteil der chinesischen Medizin für eine erfolgreiche Zyklusregulierung sind bestimmte Leitbahnen (auch Meridiane genannt). Diese Meridiane, welche bestimmten Organen zugeordnet werden, haben eine spezielle Wirkung auf den Körper und können helfen, das Hormonsystem zu regulieren und den Menstruationszyklus zu stabilisieren.

Für Akupunktur-Behandlungen sind die Punkte auf den 12 Hauptmeridianen, 8 Sondermeridianen und weitere Sonder-Punkte relevant. Somit ergeben sich über 360 Akupunkturpunkte, die behandelt werden können.

Die Punkte die häufig im Laufe einer Kinderwunsch-Behandlung, zur Regulation des Menstruationszyklus, verwendet werden, liegen unter anderem auf der Nieren-, Herz-, Leber- und Milz-Leitbahn. Außerdem spielen Ren Mai und Chong Mai (beides Sondermeridiane) eine essenzielle Rolle in Sachen von Hormon-Regulation und Empfängnis.

Welche Punkte und welche Leitbahnen stimuliert werden hängt zum einen von der individuellen Konstitution des Patienten ab und welche Ursachen für die hormonelle Imbalance zu finden sind. Zusätzlich spielt bei der Punkte-Auswahl der Zeitpunkt im Menstruationszyklus eine wichtige Rolle.

Eine regelmäßige Anwendung von Akupunktur (oder auch Akupressur) in Kombination mit anderen Therapiemethoden der chinesischen Medizin kann dazu beitragen, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen und somit die Fruchtbarkeit zu steigern.

Ernährungsempfehlungen für mehr Fruchtbarkeit 

Ernährungsempfehlungen spielen eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Fruchtbarkeit. Nach chinesischer Medizin sollten Frauen, die ihren Zyklus regulieren möchten, auf eine ausgewogene Ernährung achten und bestimmte Lebensmittel vermeiden. 

Es wird empfohlen, viel Obst und Gemüse zu essen, insbesondere solche mit hohen Anteilen an Vitamin C und Folsäure. Es ist auch ratsam, auf fettige und zuckerhaltige Lebensmittel zu verzichten, da diese zu „Verschleimungen“ im Körper führen können und somit die Versorgung von Organen, Muskeln und anderen Gewebearten deutlich einschränkt. Zu bevorzugen sind unverarbeitete Lebensmittel, Obst und Gemüse aus gutem Anbau und vollwertige (sog. komplexe) Kohlenhydrate. 

Darüber hinaus gibt es bestimmte Kräuter und Gewürze, die in der chinesischen Medizin zur Verbesserung der Fruchtbarkeit eingesetzt werden können. Dazu gehören Ingwer, Kurkuma und Zimt, die den Stoffwechsel ankurbeln und das Immunsystem stärken können. Jedoch sind diese Gewürze und Kräuter nicht für jede Konstitution uneingeschränkt empfehlenswert. Ein Blick auf die individuelle Konstitution und die Ursachen der hormonellen Imbalance kann dabei helfen, eine typgerechte Ernährungsform zu finden.

In der Chinesischen Ernährungslehre spielt nicht nur die Auswahl der richtigen Lebensmittel eine große Rolle, sondern ebenso die Zubereitungsweise. So hat beispielsweise ein frittiertes Gemüse, eine ganz andere Dynamik und Wirkung auf den Körper, als beispielsweise blanchiertes Gemüse. Eine große Schüssel Salat kann schlechter verdaulich sein, als ein lauwarmer geraspelter Rohkostsalat. 

Da die Chinesische Diätetik ein umfangreicheres Thema darstellt, werde ich mit Sicherheit dazu  einen gesonderten Blog-Beitrag verfassen.

Chinesische Kräutermedizin und ihre positiven Auswirkungen auf den Kinderwunsch

Durch die Verwendung von speziellen Kräutermischungen können energetische Störungen des Körpers ausgeglichen werden, was zu einer erfolgreichen Zyklusregulierung und somit zu einer höheren Fruchtbarkeit führen kann. 

Bestandteile der Chinesischen Arzneimittel-Tees sind Pflanzenteile wie Blätter, Zweige, Rinden und Wurzeln, sowie mineralische und in Ausnahmefällen auch tierische Anteile. In richtiger Zusammensetzung können die Tees körpereigene Substanzen – Blut & Flüssigkeiten – aufbauen und körpereigene Prozesse positiv beeinflussen.

Chinesische Kräutermedizin hat auch den Vorteil, dass sie nebenwirkungsarm ist und die Gesundheit des Körpers fördert, anstatt sie zu beeinträchtigen. Die Kräuter werden individuell auf den Patienten abgestimmt, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. In Kombination mit Akupunktur kann die Kräutertherapie noch wirkungsvoller sein und dem Kinderwunsch zum Erfolg verhelfen. 

Es ist jedoch wichtig, sich von einem erfahrenen chinesischen Mediziner behandeln zu lassen, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Mit der chinesischen Medizin als erfolgreicher Strategie gegen Hormonchaos erhöht man die Fruchtbarkeit und somit die Chancen auf das ersehnte Wunschkind.

Fazit: Welche Möglichkeiten bietet die Chinesische Medizin im Kinderwunsch? 

Die chinesische Medizin kann eine sehr positive Auswirkung auf den Kinderwunsch haben. Durch die Regulierung des Hormonhaushalts und die Stärkung des Körpers können Paare, die Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, ihrem Ziel näher kommen.

Die chinesische Medizin behandelt nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen von Unfruchtbarkeit und anderen hormonellen Problemen. Die Akupunkturpunkte, die für eine erfolgreiche Zyklusregulierung wichtig sind, können gezielt stimuliert werden, um das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen.

Auch Ernährungsempfehlungen spielen eine wichtige Rolle in der chinesischen Medizin. Der Verzehr bestimmter Lebensmittel kann dazu beitragen, den Körper zu stärken und das hormonelle Gleichgewicht zu fördern.

Chinesische Kräutermedizin ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von hormonellen Problemen und Unfruchtbarkeit. Die positiven Auswirkungen dieser Kräuter auf den Körper sind seit Jahrhunderten bekannt und wurden erfolgreich eingesetzt, um Paaren bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches zu helfen.

Die Kombination aus Akupunktur und Kräutertherapie ist besonders wirkungsvoll und kann dazu beitragen, den Erfolg beim Schwangerwerden zu erhöhen.

Auch für Paare die sich mitten in einer Kinderwunschbehandlung in einer Klinik befinden, bietet die Chinesische Medizin mit Ihrem Methoden viele Vorteile. Studien haben gezeigt, dass insbesondere der integrative Therapieansatz (TCM und Schulmedizin Hand in Hand) besonders positive Ergebnisse erzielt. Bei Paaren die eine IVF oder ICSI habe durchführen lassen, hat sich gezeigt, dass sich die Schwangerschaftsraten signifikant erhöht haben, wenn sie vor und nach dem Transfer Akupunktur erhalten haben. Zur Studie geht es hier

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie sich für eine Behandlung mit chinesischer Medizin entscheiden, sollten Sie jedoch darauf achten, einen erfahrenen Therapeuten aufzusuchen. Denn nur so können Sie sicher sein, dass die Behandlung individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt wird und keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten.

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